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Montag, 7. Juni

Gehirn kann Zahnschmerz kaum lokalisieren

Sie sitzen beim Zahnarzt und können den Entstehungsort Ihrer Schmerzen beim besten Willen nicht präzise angeben? Sie haben das Gefühl, Sie würden nicht ernst genommen und zweifeln an sich selbst?

Seien Sie ganz beruhigt! In einer wissenschaftlichen Studie wurde nachgewiesen, dass im Gegensatz zu anderen Schmerzen am Körper die exakte Lokalisation von Zahnschmerzen für das Gehirn in vielen Fällen biologisch unmöglich ist.

Das Phänomen beruht darauf, dass an der Meldung von Schmerzen an das Gehirn im Regelfall nicht nur "Schmerzmeldefasern" des Nervensystems beteiligt sind, sondern zusätzlich die extrem berührungsempfindlichen Fasern des Tastsinns, die hochpräzise Daten über den genauen Ort des Geschehens an die Zentrale im Kopf senden. Dort ist dann eine millimetergenaue Interpretation möglich.
Im Falle von Zahnschmerzen (und einigen anderen Beispielen) findet dieser zusätzliche Informationsfluss nicht statt, so dass das Gehirn zwar einen Schmerz gemeldet bekommt, jedoch keine besonders genauen Angaben über den Ort der Entstehung.
Oft ist es daher fast schon schwierig, überhaupt zwischen Ober- und Unterkiefer zu differenzieren. Dies ist allerdings meist gerade noch eben möglich, weil die Information "Schmerz vorhanden" bis zur ersten Umschaltstation über unterschiedliche Hauptstränge des für den Stirn- und Ober- und Unterkieferbereich zuständigen dreiästigen Hirnnerven transportiert wird und das Gehirn daher zumindest grob erfährt, über welchen "Haupteingang" die Meldung herein kam.



 

 

 

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